Was ist Glück?

Im Jugendalter sind alle sicher, dass sie alles im Leben schaffen. Nach 25 einfachen Jahren begann das Leben mir zu beweisen, dass es alles nicht so einfach ist.

Und wenn ich in meiner Karriere noch zurechtkam und sogar stolz darauf sein, war für mich das persöhnliche Leben eine Katastrophe. Keiner aus der zahlreichen Liste der Liebhaber war meinem Traummann ähnlich - meinem Vater. Im Unterbewußtsein suchte ich ganz genau solchen Menschen, wie ihn. Aber ich war schon fast 35. Und dann kam ein Funke des Glücks - ein Kind.

Die Schwangerschaft war sehr schwierig, und nur der große Wunsch dieses Kind zur Welt zu bringen half mir alles zu überstehen. Bald, schon bald dem Kind das Leben zu schenken; keine Kraft mehr die Schwangerschaft zu ertragen.

Das Schicksal hat mich angehört: kaum 7 Monate Schwangerschaft. Frühzeitige, rasante Geburt… Düstere Gesichter der Ärzte: “Das Kind ist fruchtschwer, es besteht wenig Hoffnung“. Die Welt blieb für mich stehen. Vor den Augen – die Wand im Krankenhaus, hinter dem Rücken- ständige Plauderei der Nachbarinnen im Krankenzimmer. Meinen Kopf beherrschte nur ein Gedanke: alle Verurteilungen und Torturen der Geburt zu überwinden. Könnte alles das umsonst gewesen sein? Sollte ich für nichts und wieder nichts an das kleine Wunder geglaubt haben, das irgendwann groß wird und die ganze Welt beherrscht und das alles macht, was mir nicht gelungen war?

Die Kinderärztin blieb drei Nächte lang, ging nicht nach Hause, tat Dienst bei meinem Mädchen. Der Lebenssinn bestand nur in einem- auf die Visite des Arztes zu warten und in seine Augen zu schauen. Aber jeden Tag nur diese schrecklichen Worte: „Die Situation ist schwierig, es besteht wenig Hoffnung“.

Den vierten Tag reihum wiederholte die Ärztin die gleichen Worte nur ergänzend: „Obgleich die erste Krise schon vorbei ist…“. Aber ihre Augen!!! Sie waren mit Wärme und Hoffnung gefüllt!!! Ich merkte schon, sie hatte Angst etwas zu versprechen, nun war alles nicht so schrecklich schlimm! Sie verabschiedete sich, ging endlich nach Hause. Mein Herz schlug auf einmal offen - offen und diese Worte blieben mir in der Kehle stecken! Ich saß auf dem Bett und begann etwas den Nachbarinnen im Krankenzimmer mit gedämpfter, glücklicher Stimme, schwer verständlich etwas zu erzählen. Ich sah ihre erstaunten Augen und verstand, dass ich dumm aussehe, aber sprach weiter, konnte mich nicht zu stoppen. Ich sprach und sprach, lachte, weinte, sprach wieder. Sprang auf, begann hin und her zu gehen, dann wieder zu weinen und erleichtert tief zu atmen.

Es wird leben mein Mädchen, mein Glück, meine Zukunft!

AQUABIONICA weiss, was Glück ist.

 

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